Mein Studium finanzierte ich durch den Slipverkauf und Cam.

Als Studentin hat man es nicht leicht. Nach der Uni entschied ich mich für ein Studium in einer anderen Stadt. Leider in einer anderen Stadt muss man sagen, da es für meine Wahl keine Uni in unserer Stadt gab. Das bedeutete, ich benötigte eine Wohnung, Möbel und alles, was zum selbstständigen Leben dazugehört. Meine Eltern sind nicht sehr reich, sodass es von Anfang an klar was, dass ich mir mein Leben selbst finanzieren müsste. Die erste Zeit versuchte ich neben der Uni und dem vielen Lernen als Kellnerin. Ich kann wirklich sagen, dass das ein Knochenjob ist. Besonders an den Wochenenden, wenn der Betrieb bis in die frühen Morgenstunden anhält, ist das Kellnern einfach schrecklich.

Die Slipbranche

Eines Abends war ich das Kellnern in der Disco aber leid und sehnte mich nur noch danach auf dem Sofa zu liegen und man ein kleines Stückchen Freiheit zu genießen. Seitdem ich in der anderen Stadt wohne, ist Freizeit und ausspannen ein Fremdwort für mich. Ich schmiss den Kellnerjob hin und hatte endlich Zeit für mich. Da ich etwas angespart hatte, konnte ich einige Wochen ohne Job auskommen. Durch Zufall erfuhr ich von einer Kommilitonin, dass diese auf Crazyslip.com ihre Unterwäsche verkauft und dies mit einem sehr guten Erfolg. Dass es sich um getragene Unterwäsche handelte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich wollte also mehr über den Job im Internet wissen und hielt mich an die Kommilitonin. Nach einiger Zeit fand ich also heraus, dass sie getragene Slips über das Internet verkauft. Zuerst wurde mir ganz anders, aber es soll tatsächlich Menschen geben, die auf so etwas stehen. Zuerst war ich sehr skeptisch, ob dies auch wirklich alles so funktioniert. Nachdem das Ersparte jedoch langsam zu neige ging, forderte ich meine Kommilitonin auf, mir einen Tipp zu geben, wo man die Unterwäsche gut verkaufen könnte. Ich notierte mir die Webseiten und fing also an mit zu informieren. Es hörte sich alles sehr lukrativ an und das Beste war, dass ich das alles von zu Hause aus machen könnte. Nie mehr Kellnern und bis in die Morgenstunden in der Disco stehen – ach, wie wäre das schön.

Das erste Mal

Als ich alle Details wusste, begab ich mich in einen Unterwäscheladen und kaufte mir schöne Unterwäsche, die ich dann verkaufen wollte. Es gibt so viele verschiedene Wünsche, die manche haben, sodass ich recht flexibel sein musste. Mit Tipps und Tricks meiner Kommilitonin konnte ich schon nach einigen Tagen den ersten Slip verkaufen. Dieser Kunde wollte dann auch gleich noch den BH dazu. Nach einem Monat hatte ich tatsächlich so viel verdient, dass ich wieder etwas Geld in der Tasche hatte. Ein Kunde war auf meiner Wellenlänge und verlangte noch mehr. Er ist übrigens bis heute ein sehr treuer Stammkunde, der wöchentlich Unterwäsche von mir kauft. Er war es auch, der mich auf die Idee brachte, die Unterwäsche per Cam zu präsentieren. Ich dachte, na wieso eigentlich nicht? Nach einiger Zeit verdiente ich pro Monat so viel, dass ich gut davon leben konnte und immer noch kann. Ich finanziere mir mein Studium selbst und arbeite von zu Hause aus. Morgens trage ich die Unterwäsche, welche ich je nach Kundenwunsch noch am selben Tag versende oder auch mal mehrere Tage trage. So wie es eben gewünscht wird. Meistens bin ich dann abends zwei Stunden vor der Cam und genieße es mit den Kunden zu reden oder auch mal mehr zu machen. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, das Studium auf diese Weise zu finanzieren. Trotzdem wissen es nur einige wenige, dass ich mir mit Slips und Cam mein Studium finanziere.

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